Prof. Dr.-Ing. Robert Tolksdorf

Impressionismus. Die Kunst der Landschaft. Museum Barberini Potsdam

  1. Die Bilder im Museum Barberini saugen einen förmlich vor Licht und Farbe in die Szenerie hinein. Die Ballung der Arbeiten ist atemberaubend, man will es gar nicht glauben was man da sieht.
  2. Es ist wirklich richtig voll (Donnerstag früher Nachmittag).
  3. Die App zur Ausstellung ist hervorragend. Kostenlos für das Smartphone lokalisiert sich die App im jeweiligen Ausstellungsraum und offeriert jeweils sehr gute, nicht zu lange Audioerklärungen zu den Werken. Sie funktioniert auch außerhalb des Hauses, man kann die Ausstellung also mitnehmen. Ganz hervorragend und vorbildlich, so sollte das immer sein.
  4. Über dem ganzen Besuch schwebt die Präsenz des Stifters. Es ist einem ständig bewusst, dass das ganze Gebäude aus dem privaten Geld einer einzelnen Person finanziert ist. Und auch, dass die Werke, deren Wert einzeln auch mal an die 80 Millionen reichen kann aus privaten Sammlungen stammen. Neben der Kunst lässt sich also auch hervorragend Fragen von Ungleichheit, von Gemeinwohl, von Demokratie etc. diskutieren. In der Stadt Potsdam findet dies ja statt, es lohnt sich also sehr, die Entstehungsgeschichte des Museums kritisch nachzuvollziehen.